Die Deutsche Telekom hat am Donnerstag eine Kooperation mit den regionalen Glasfaseranbietern e.discom und Wemacom bekannt gegeben, während Valve den Preis für das Steam Deck OLED um mehr als ein Drittel anhob.

Glasfaser-Kooperation in ländlichen Regionen

Über die neuen Bitstream-Verträge kann die Telekom eigenen Angaben zufolge rund 220.000 Haushalte in etwa 400 Gemeinden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit eigenen Tarifen versorgen. Die Netze von e.discom und Wemacom wurden überwiegend mit staatlichen Fördermitteln in ländlichen Regionen errichtet.

Der Zugang zu diesen subventionierten Netzen ist für Dritte verpflichtend. Die Zusammenarbeit wurde auf der Digitalmesse Nørd in Rostock vorgestellt. Christian Pegel (SPD), Innen- und Bauminister von Mecklenburg-Vorpommern, nannte die Vereinbarung „ein wichtiges Signal für den gemeinsamen Weg beim Ausbau leistungsfähiger Glasfasernetze und für die digitale Zukunft unseres Landes“.

Sven Knapp, Vorstandsmitglied beim Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO), bewertete die Partnerschaft als „gutes Signal für die Menschen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern“. Sie könne „eine Chance für den Glasfaserausbau in ganz Deutschland bieten“. Knapp betonte, dass Bitstrom-Produkte die passende technische Grundlage für eine faire Kooperation seien: „Denn anders als das bisher von der Telekom bevorzugte Fasermietmodell ermöglicht Bitstrom eine ausgewogenere Verteilung von Wertschöpfung und Investitionsrisiko zwischen Netzbetreiber und Diensteanbieter.“