Das Landgericht Magdeburg hat den 51-jährigen Angeklagten des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt vom 20. Dezember 2024 mit der Höchststrafe verurteilt.
Hintergrund der Tat
Am 20. Dezember 2024 war der 51 Jahre alte Angeklagte mit einem Mietwagen über den belebten Weihnachtsmarkt in Magdeburg gefahren. Dabei starben sechs Menschen und mehr als 300 wurden verletzt. Der seit November andauernde Prozess vor dem Landgericht Magdeburg endete nun mit der Höchststrafe.
Laut Generalstaatsanwaltschaft handelte der Angeklagte aus persönlichen Motiven. "Er habe keine Reue gezeigt", erklärte die Behörde nach der Urteilsverkündung. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte die Höchststrafe gefordert.
Der Angeklagte räumte vor Gericht ein, einen Angriff geplant und das Auto gesteuert zu haben. "Der Angeklagte räumte ... ein, einen Angriff geplant und das Auto gesteuert zu haben." Er bestritt jedoch, dass er Menschen gezielt überfahren habe.
