Die österreichische Regierungskoalition hat sich auf neue Medienförderungen mit einem Volumen von mehr als 55 Millionen Euro verständigt, die unter anderem Zeitungszustellung, Digitaltransformation und Medienkompetenz stärken sollen.
Dem STANDARD liegt ein Entwurf zum Ministerratsvortrag aus dem Medienministerium über die Medienförderungen von Anfang Juli vor. Darin wird das Vorhaben unter dem Titel "Journalismus und journalistische Qualität" zusammengefasst. Nach STANDARD-Informationen hat sich die Koalition auf das Paket geeinigt.
Budgetiert sind demnach 25 Millionen Euro für eine neue Zustellförderung für Tages- und Wochenzeitungen, die an Abonnentinnen und Abonnenten bis zur Haus- oder Wohnungstür zugestellt werden. Zuletzt war bereits von einer Zeitungszustellungsförderung ab 2027 in Höhe von 25 Millionen Euro die Rede gewesen.
25 Millionen Euro für die Zeitungszustellung
Der Fonds zur Förderung der digitalen Transformation soll bei nachgeschärften Förderkriterien auch für 2026 und 2027 mit je 20 Millionen Euro dotiert werden. Damit stehen in den nächsten Jahren erhebliche Mittel bereit, um Medienhäuser bei der digitalen Erneuerung zu unterstützen.
