Die Fraktionen von Union und SPD haben nach langen Beratungen entschieden, den seit dem 1. Mai geltenden Tankrabatt wie geplant am 30. Juni auslaufen zu lassen, während Politiker und Verbraucherschützer bereits über mögliche weitere Entlastungen debattieren.

Hintergrund: Was der Tankrabatt bewirken sollte

Der Tankrabatt, also die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe, ist seit dem 1. Mai in Kraft und läuft nun wie geplant Ende Juni aus. Die Koalition hatte die Spritsteuer deshalb um knapp 17 Cent pro Liter gesenkt, um die Belastung der Autofahrer angesichts hoher Energiepreise zu mindern. Eine Verlängerung über den 30. Juni hinaus ist nach dem Willen der Regierungsfraktionen nicht vorgesehen.

Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union, erklärte im Bild-Gespräch: „Wir haben nach langen Beratungen entschieden, dass wir den Tankrabatt wie geplant am 30. Juni auslaufen lassen werden.“ Zugleich begründete er die Entscheidung auch finanzpolitisch: „Wir können es uns in der aktuellen Lage nicht leisten, Schulden dafür aufzunehmen.“ Die SPD schloss sich dieser Linie an; die Fraktionen von Union und SPD entschieden gemeinsam.