Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) hat in Wien bestätigt, dass die Verhandlungen über das seit Langem geplante Klimagesetz nur schleppend vorankommen und die Positionen der Beteiligten weiter auseinanderliegen.

Streit um das Zieljahr

Totschnig sagte in Wien, er habe selbst mit einer rascheren Umsetzung gerechnet. „Ich dachte, es gibt eine raschere Umsetzung, aber die Positionen liegen doch weiter auseinander“, erklärte der Minister. Die wöchentlichen Verhandlungsrunden brachten bislang keinen Durchbruch.

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Kritik an fehlender Verbindlichkeit

Im Zentrum des Konflikts steht das Zieljahr für die Klimaneutralität. Totschnig verwies darauf, dass der aktuelle Entwurf das im Regierungsprogramm verankerte Jahr 2040 vorsieht. Die Regierung hatte sich in ihrem Programm auf 2040 festgelegt, während die Europäische Union Klimaneutralität bis 2050 anstrebt.