Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich haben am Sonntag drei Volksinitiativen zur Wohnpolitik abgelehnt, während sie die SVP-Initiative «Stopp Prämien-Schock» und eine Verfassungsänderung zur Stellvertretung im Kantonsrat deutlich annahmen.

Die Wohneigentumsinitiative, die Mittelstandsfamilien den Kauf von Wohnungen erleichtern wollte, wurde laut erster Hochrechnung mit 73,7 Prozent abgelehnt. «Die Wohneigentumsinitiative wird demnach mit 73.7 Prozent abgelehnt», hiess es in der Prognose. Auch die Wohnschutzinitiative, die Leerkündigungen verhindern sollte, fand mit 54,7 Prozent Nein-Stimmen keine Mehrheit.