Japans Oberhaus des Parlaments hat Änderungen des Thronfolgegesetzes verabschiedet, die es Prinzessinnen erlauben, nach einer Heirat mit Bürgerlichen in der kaiserlichen Familie zu bleiben, und Adoptionen aus ehemaligen Zweigen ermöglichen, während der Thron weiterhin auf männliche Erben beschränkt bleibt. Der Schritt widersetzt sich Umfragen, denen zufolge 60 bis 90 Prozent der Japanerinnen und Japaner eine Kaiserin befürworten, und verschärft die Debatte über die schrumpfende Monarchie.

Japans Haus der Räte hat umstrittene Änderungen des Thronfolgegesetzes verabschiedet, die es Prinzessinnen ermöglichen, nach einer Heirat mit Bürgerlichen in der kaiserlichen Familie zu bleiben, und Adoptionen aus ehemaligen Zweigen erlauben, während die rein männliche Erbfolge auf den Chrysanthementhron erhalten bleibt.

Die Abstimmung im Oberhaus, die nur wenige Tage nach der Zustimmung des Unterhauses zum selben Paket erfolgte, markiert die erste wesentliche Änderung des kaiserlichen Gesetzes von 1947. Abgeordnete erklärten, das erklärte Ziel sei die Sicherung der Zahl der Mitglieder der kaiserlichen Familie und die Wahrung ihrer öffentlichen Pflichten, doch Kritiker argumentieren, die Änderungen zielten darauf ab, eine künftige Kaiserin von vornherein zu verhindern.