Dublin, 02 Juli 2026

Irland hat am 1. Juli 2026 für sechs Monate den rotierenden Vorsitz im Rat der Europäischen Union von Zypern übernommen, wobei Taoiseach Micheál Martin in Dublin die Schwerpunkte der Präsidentschaft vorstellte.

Schwerpunkt Wettbewerbsfähigkeit

Mit der Übernahme des Vorsitzes wechselt die EU-Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr nach Dublin. Regierungschef Martin kündigte in Dublin an, dass Irland in den kommenden Monaten den Ton in der europäischen Politik mitbestimmen werde. Das Land folgt auf Zypern, das den Vorsitz im ersten Halbjahr 2026 innehatte.

Inhaltlich will sich Irland nach den Worten Martins vor allem auf Projekte konzentrieren, die Europas Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität verbessern. „sein Land wolle vor allem Projekte voranbringen, die Europas Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität verbesserten“, hieß es aus Dublin. Damit knüpft die irische Präsidentschaft an die Diskussion über die strategische Souveränität Europas an, die zuletzt unter dem Begriff der „Wettbewerbsfähigkeit“ neue Dynamik gewonnen hatte.