Nach dem Zwangsabstieg in die Fußball-Regionalliga hat das Amtsgericht München das Insolvenzverfahren über die Profiabteilung des TSV 1860 München eröffnet und einen Insolvenzverwalter eingesetzt.
Das Amtsgericht München bestellte dazu einen Insolvenzverwalter "zur Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen", wie es in der öffentlichen Bekanntmachung hieß. Konkret betroffen ist die "TSV München von 1860 GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien" (KGaA), also die bislang vom Stammverein sowie Geldgeber Ismaik gemeinsam geführte Spielbetriebsgesellschaft. Unter deren Dach liefen bislang etwa der Profispielbetrieb, die U21 und die U19.
Medienberichten zufolge hatte Manfred Paula am Dienstagabend den Insolvenzantrag beim Amtsgericht gestellt. Hintergrund ist das anhaltende Tauziehen zwischen dem Stammverein und dem jordanischen Hasan Ismaik, das zuletzt in einem sportlichen und wirtschaftlichen Scherbenhaufen mündete.
