Beim TSV 1860 München ist die Finanzierung der Regionalliga-Saison weiterhin ungeklärt, nachdem der Hauptsponsor nach dem Zwangsabstieg aus der 3. Liga von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht hat und Investor Hasan Ismaik weitere Zahlungen an Bedingungen knüpft.
Nach dem Abstieg aus der 3. Liga klafft in der Kasse des TSV 1860 München eine Lücke von rund 2,7 Millionen Euro. Dieser Betrag entspricht nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur in etwa der Summe, die für die Lizenzierung in der 3. Liga nötig wäre. Da der Verein in der Regionalliga antritt, fallen die Anforderungen zwar geringer aus, dennoch fehlt dem Klub nach dem Ausstieg seines Hauptsponsors konkretes Geld, um den Spielbetrieb in der kommenden Saison sicherzustellen.
Der Hauptsponsor hatte unmittelbar nach dem erzwungenen Abstieg ein Sonderkündigungsrecht gezogen und die Zusammenarbeit beendet. Damit steht der Verein aus München wenige Wochen vor Saisonbeginn ohne den größten Geldgeber da. In der Folge sind Verträge mit Spielern betroffen: Viele Kontrakte dürften nach dem Abstieg hinfällig werden oder müssen neu verhandelt werden, was die finanzielle Planung zusätzlich erschwert.
