Das Innenministerium prüft nach dem Überfall auf einen FPÖ-Mandatar in Leoben die Ausweisung der beiden mutmaßlichen deutschen Täter, gegen die Verfahren des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) und der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) laufen.

Die Prüfung einer möglichen Ausweisung erfolgt vor dem Hintergrund laufender Ermittlungen zu dem Angriff, bei dem der FPÖ-Mandatar Michael Oberlechner nach eigenen Angaben von zwei deutschen Staatsbürgern attackiert worden sein soll. Das Innenministerium stellt damit den aufenthaltsrechtlichen Status der Beschuldigten in den Mittelpunkt der weiteren Bearbeitung.

Beteiligte Behörden

Laut übereinstimmenden Informationen der Tageszeitung "Kurier" und der Austria Presse Agentur aus Polizeikreisen wurde gegen beide Deutsche ein Verfahren eingeleitet, an dem sowohl das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl als auch die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst beteiligt sind. Beide Behörden prüfen, ob aufenthaltsrechtliche oder sicherheitsbehördliche Maßnahmen notwendig sind.