Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat am 8. Juli 2026 in London vor der Durchfahrt durch die Straße von Hormus gewarnt, nachdem es in den vergangenen Tagen erneut zu Angriffen auf zivile Schiffe gekommen war.
Lage in der Meerenge
Die Meerenge zwischen Iran und der arabischen Halbinsel gehört zu den wichtigsten Seewegen der Welt. Nach Angaben der IMO ist die Lage derzeit so angespannt, dass Schiffe die Passage vorerst meiden sollen. Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete die Situation als „volatile“ – also als unbeständig und kaum vorhersehbar. Gleichzeitig verurteilte er die Angriffe auf mehrere Schiffe in den vergangenen zwei Tagen scharf.
Dominguez rief Flaggenstaaten, Reeder und alle zuständigen Behörden dazu auf, Seeleute nicht länger einer unnötigen Gefahr auszusetzen. „Solange der Schutz und die Sicherheit von Besatzungen nicht garantiert werden können, rufe ich Flaggenstaaten, Betreiber und alle zuständigen Behörden dazu auf, Seeleute keiner unnötigen Gefahr durch das Passieren der Meerenge auszusetzen“, erklärte er. Ergänzend sagte er: „Kein Seemann sollte sein Leben riskieren müssen, um einfach seine Arbeit zu machen.“
