Berlin, 05 August 2026

Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben einen weiteren saudischen Tanker im Roten Meer angegriffen und damit ihre Angriffe auf den internationalen Schiffsverkehr fortgesetzt.

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz erklärte am Mittwoch, sie habe einen weiteren saudischen Tanker im Roten Meer angegriffen. Mit der Aktion, die sich gegen ein Schiff aus Saudi-Arabien richtete, weitete die Gruppe ihre Kampagne gegen die Schifffahrt in der strategisch sensiblen Wasserstraße Bab al-Mandab aus.

Die Huthi gehören nach eigener Darstellung auch zur sogenannten "Achse des Widerstands", die unter Führung Teherans den Einfluss Israels und der USA in der Region zurückdrängen will. Sie sind auch Teil der sogenannten "Achse des Widerstands", die unter Führung Teherans den Einfluss Israels und der USA in der Region zurückdrängen will.

Hintergrund der Huthi-Kampagne

Seit Beginn des Konflikts zwischen Israel und der Hamas greifen die Huthi regelmäßig Schiffe im Roten Meer an, die ihrer Ansicht nach mit Israel verbunden sind. Auch Tanker aus Saudi-Arabien stehen zunehmend im Fokus der Miliz, die den sunnitisch geführten Königshof als regionalen Rivalen betrachtet.