Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben zwei saudiarabische Öltanker im Roten Meer beschossen, wie die Miliz am Donnerstag im Onlinedienst Telegram erklärte.

Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben zwei saudiarabische Öltanker im Roten Meer beschossen. Wie die Miliz am Donnerstag im Onlinedienst Telegram erklärte, handelt es sich um einen Vergeltungsschlag im Rahmen des seit Anfang der Woche andauernden Konflikts zwischen den Huthis und Saudi-Arabien. Die Angriffe auf die Handelsschiffe werfen ein Schlaglicht auf die anhaltende militärische Eskalation in der Region, die für einen erheblichen Teil des globalen Ölhandels von zentraler Bedeutung ist.

Begründung der Huthis: Verstöße gegen Seeblockade

Die beiden Schiffe seien mit Raketen und Drohnen attackiert worden, erklärte die Miliz am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. Die Huthis begründeten den Angriff damit, dass die beiden Schiffe gegen eine Seeblockade verstoßen hätten, die Anfang der Woche von den Huthis gegen Saudi-Arabien verhängt worden war. Diese Erklärung verdeutlicht, dass die Miliz den Beschuss als legitime Durchsetzung ihrer selbst verhängten Blockade ansieht und nicht als willkürlichen Übergriff auf zivile Handelsschiffe.