Der Dachverband der Sozialversicherungsträger hat am Mittwoch erstmals den Heilmittelreport 2026 präsentiert, demzufolge die Ausgaben für Heilmittel 2025 bei 4,9 Milliarden Euro lagen und die Zahl der Apothekenstandorte in Österreich mit 2.251 einen neuen Höchststand erreichte.

Die Kosten der Sozialversicherung für die Heilmittelversorgung sind 2025 auf 4,9 Milliarden Euro gestiegen. Wie aus dem am Mittwoch erstmals vorgestellten Heilmittelreport 2026 des Dachverbands der Sozialversicherungsträger hervorgeht, bedeutet das ein Plus von 7,5 Prozent gegenüber 2024 und von 88,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2013. Pro Person, die 2025 mindestens ein Medikament auf Kosten der Krankenversicherung bezogen hat, lagen die Ausgaben demnach im Schnitt bei rund 800 Euro.

Der Anstieg der Ausgaben bei gleichzeitig sinkender Zahl der Verordnungen erklärt sich dem Report zufolge unter anderem dadurch, dass immer mehr günstige Medikamente unter die Rezeptgebühr von 7,55 Euro fallen. 2025 gab es 106 Millionen Verordnungen, 2013 waren es noch 122 Millionen. Insgesamt haben 68 Prozent der anspruchsberechtigten Personen 2025 mindestens ein Medikament auf Rechnung der Krankenversicherung erhalten.