Linz, 16 Juli 2026
Eine am Donnerstag in Linz vorgestellte Studie des Fraunhofer-Instituts prognostiziert, dass das europaweite Verbot neuer Verbrenner ab 2035 in Österreichs Automobilzulieferindustrie nahezu alle Arbeitsplätze bedroht.
Die Untersuchung wurde am Tag der Veröffentlichung des Artikels präsentiert und zeichnet für die meisten europäischen Länder ein düsteres Bild: Der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor führt demnach zu erheblichen Wertschöpfungsverlusten und einem deutlichen Abbau von Stellen. Österreich sei als Lieferant für die Automobilindustrie besonders stark betroffen, heißt es in der Studie.
Selbst das derzeit in Brüssel diskutierte Szenario mit einer CO2-Reduktion um 90 Prozent würde die heimische Zulieferbranche weiter unter Druck setzen. Den Berechnungen zufolge wäre unter diesen Bedingungen ein Verlust von 13 Milliarden Euro zu erwarten. Auch zusätzliche Zugeständnisse an den Verbrenner könnten die Einbußen für Österreichs Zulieferer demnach nicht abwenden.
