Österreichs Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) hat sich in einem APA-Interview für eine stärkere Förderung der privaten Pensionsvorsorge ausgesprochen und Steueranreize als „nächsten logischen Schritt" nach Reformen der ersten und zweiten Säule bezeichnet.

Vorstoss zur dritten Säule

Die Finanz-Staatssekretärin kündigte an, sich in der laufenden Legislaturperiode dafür einzusetzen, die private Altersvorsorge attraktiver zu machen. Konkrete Maßnahmen könnten aus ihrer Sicht etwa in Form von Steuerbegünstigungen, einer Behaltefrist oder ähnlichem erfolgen, wie sie sagte.

Hintergrund der Initiative ist nach Angaben Eibinger-Miedls, dass in der gesetzlichen Pension und in der Betriebspension – also in der ersten und zweiten Säule des Pensionssystems – bereits Reformen stattgefunden hätten. Nun gehe es darum, die dritte Säule, die private Vorsorge, entsprechend zu stärken.