Das Europäische Parlament hat am Mittwoch in Straßburg eine Neufassung des Handelsabkommens mit Mexiko ratifiziert, die zahlreiche Zölle auf beiden Seiten abschafft.
Hintergrund: Vierfacher Handel seit 2000
Die Abgeordneten stimmten in Straßburg für eine Neufassung des Vertrags, der zahlreiche Zölle auf beiden Seiten abschafft. Hintergrund ist die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump: Mexiko und die EU hatten ihre Verhandlungen angesichts dieser aggressiven Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump beschleunigt, wie aus Brüssel verlautete. Mit dem modernisierten Verwerk reagiert die EU auf den wachsenden Handelsdruck aus Washington und diversifiziert zugleich ihre Wirtschaftsbeziehungen in Lateinamerika.
Seit Inkrafttreten des ursprünglichen Abkommens von 2000 hat sich der Handel zwischen der EU und Mexiko nach Angaben aus Brüssel vervierfacht. Mexiko ist nach Brasilien der zweitgrößte Handelspartner der EU in Lateinamerika – umgekehrt ist die EU der zweitwichtigste Exportmarkt für mexikanische Unternehmen, nach den USA. Damit gehört das mittelamerikanische Land sowohl als Absatzmarkt als auch als Lieferant zu den wichtigsten Partnern der EU auf dem amerikanischen Kontinent.
