Die 27 EU-Innenminister haben bei einem Treffen in Luxemburg erörtert, ob ukrainische Männer im wehrfähigen Alter künftig vom vorübergehenden Schutzstatus in der EU ausgeschlossen werden sollen.
Bundesinnenminister Dobrindt unterstützt den Vorstoß
Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur sprach sich beim Treffen in Luxemburg eine Mehrheit der EU-Innenminister für einen entsprechenden Vorschlag aus. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) unterstützte das Ansinnen, wehrfähige Ukrainer aus der EU-Aufnahmerichtlinie für Flüchtlinge aus der Ukraine auszunehmen. Vor dem Treffen hatte Dobrindt erklärt: „es gebe von den Mitgliedstaaten unterschiedliche Diskussionsbeiträge zu dem Thema“.
Der CSU-Politiker zeigte sich zugleich optimistisch, eine Lösung zu finden: „Er sei aber zuversichtlich, dass eine Regelung erreicht werden könne.“ Der EU-Innenkommissar Magnus Brunner erklärte nach dem Treffen, der Schutzstatus für Ukrainer solle grundsätzlich erhalten bleiben – „Allerdings könnten neue Bedingungen daran geknüpft werden“.
