Beim Angriff einer ukrainischen Drohne auf das von russischen Truppen kontrollierte Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben des russischen Staatskonzerns Rosatom der Chefingenieur des Werks getötet worden.
Rosatom spricht von gezieltem Anschlag
Der Leiter von Rosatom, Alexei Likhachev, bestätigte, dass eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte am Rand des Werksgeländes einen Dienstwagen des größten europäischen Kernkraftwerks angegriffen habe. Dabei seien der Chefingenieur und eine weitere Person ums Leben gekommen. Rosatom sprach von einem gezielten Anschlag auf das Personal der Anlage.
Likhachev erklärte: „Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte griff einen Dienstwagen des AKWs an der Grenze zwischen dem Werksgelände des Kraftwerks und der Stadt Enerhodar an." Der Leiter der russischen Besatzungsverwaltung der Region Saporischschja, Yevgeny Balitsky, teilte über Telegram mit, dass die Drohnenangriffe in Enerhodar zu einem vollständigen Stromausfall geführt hätten. Soziale Einrichtungen der Stadt mussten laut diesen Angaben mit Dieselgeneratoren versorgt werden.
