Der österreichische Nationalrat hat am Donnerstag in der Ersten Lesung das Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 debattiert, wobei die Opposition den Entwurf von Finanzminister Markus Marterbauer (ÖVP) scharf kritisierte.

Hintergrund: Das Doppelbudget 2027/2028

In der mehrstündigen Debatte warf vor allem die FPÖ der Regierungschef. Der freiheitliche Klubobmann Herbert Kickl bezeichnete das Doppelbudget als "Belastungskeule für die Bevölkerung" und warnte vor weiteren Belastungen durch Vermögens- und Erbschaftssteuern, wie sie Marterbauer anstrebe. Zudem seien die wesentlichen Grundelemente der Planung des Doppelbudgets für 2027 und 2028 falsch, kritisierte Kickl, "Die wesentlichen Grundelemente der Planung des Doppelbudgets für 2027 und 2028 seien falsch".

Kickl sagte, das Budget sei auf "veralteten und falschen" Wirtschaftsprognosen aufgebaut und belaste Familien und Pensionisten, während der Schuldenberg weiter wachse. Außerdem behauptete Kickl, in dessen Augen "Hammer und Sichel funkeln" gesehen zu haben, und warf der Regierung vor, bis zuletzt um eine Erhöhung der Parteienförderung gekämpft zu haben. An Marterbauer gerichtet formulierte er den Satz: "Danke für gar nichts".