Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat Spekulationen über sein Interesse an einer Kandidatur für den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurückgewiesen, während CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder die Nachfolge des zurückgetretenen Jens Spahn vorbereiten.

Hintergrund: Rücktritt Spahns

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wollte sich am Dienstag in Berlin nicht an "Personalspekulationen" über die Nachfolge des zurückgetretenen CDU/CSU-Fraktionschefs Jens Spahn beteiligen. Auf entsprechende Fragen äußerte er sich nicht. Damit bleibt offen, ob der CSU-Politiker, der dem Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angehört, selbst für den Fraktionsvorsitz kandidieren will.

Spahn war vor knapp zwei Wochen vom Amt des Fraktionsvorsitzenden zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass er und sein Ehemann Daniel Funke über eine Leihmutterschaft in den USA ein Kind bekommen hatten. Seither kursieren in Berlin mehrere Namen möglicher Nachfolgerinnen und Nachfolger. Dobrindt gehört zu den am häufigsten genannten Kandidaten.