Wien, 26 August 2026
In Österreich ist die Debatte über die unterirdische Speicherung von CO2 neu entbrannt, wobei Umweltorganisationen und Teile der Industrie unterschiedliche Positionen zu Nutzen und Risiken der Technologie vertreten.
Die Diskussion über die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid hat in Österreich neue Aufmerksamkeit erhalten. Auslöser ist unter anderem der Hinweis von Jasmin Duregger, dass die Lagerstätten schnell verfüllen und die Technologie das Umweltproblem nur um wenige Jahre verschiebe. Damit positioniert sich die Kritikerin gegen eine Lösung, die von Teilen der Industrie als Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen gesehen wird.
Befürworterinnen und Befürworter argumentieren, dass CO2-Speicherung, oft als CCS bezeichnet, eine Übergangstechnologie sein könne, solange klimaschädliche Emissionen nicht vollständig vermieden werden können. Sie verweisen darauf, dass bestimmte industrielle Prozesse, etwa in der Zementherstellung, weiterhin CO2 freisetzen, und sehen die Speicherung als Ergänzung zu anderen Maßnahmen.
