Die Kommunistische Partei Chinas hat am 1. November 2026 in Peking erstmals offiziell den Ausschluss des verschwundenen früheren Leiters ihrer Internationalen Abteilung, Liu Jianchao, bestätigt.

Die Bestätigung betrifft einen prominenten Diplomaten, der als möglicher Außenminister betrachtet worden war. Die Informationen stammen aus Berichten von Xinhua und zwei weiteren Quellen, die den Vorgang unabhängig bestätigen.

Damit wurde ein Personalentscheid offiziellKnown, dessen Folgen für die Außenpolitik der Kommunistischen Partei Chinas noch nicht vollständig absehbar sind. Eine Begründung oder ein genauer Vorwurf wurde in den verifizierten Angaben nicht genannt.

Bedeutung für die Parteiführung

Liu hatte die Internationale Abteilung der KP geleitet. Diese Funktion brachte dem chinesischen Außenministerium eng verbundenes Personal und direkten Kontakt zu politischen Fragen auf internationaler Ebene.

Der offizielle Ausschluss unterstreicht die Bedeutung der parteiinternen Säuberungen unter Xi Jinping. Die in den Quellen genannte Antikorruptionskampagne bildet den politischen Kontext für die Bestrafung von Funktionären.