Wien, 27 August 2026

Das österreichische Immobilienunternehmen CA Immo ist im ersten Halbjahr 2026 in die Verlustzone gerutscht und hat unter dem Strich einen negativen Periodenüberschuss verbucht.

Hintergrund zum Halbjahresergebnis

Der börsennotierte Konzern mit Schwerpunkt auf Büroimmobilien verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Mieterlöse, der in Kombination mit einem negativen Bewertungsergebnis das Halbjahresergebnis ins Minus drückte. Damit endet eine Phase stabiler Erträge, die das Unternehmen in den Vorjahren ausgewiesen hatte.

Vorstandschef Keegan Visciu sprach von einem anspruchsvollen Marktumfeld und verwies auf mehrere Belastungsfaktoren. Das Management rechne für die kommenden Monaten mit "anhaltenden Herausforderungen und Unsicherheiten, insbesondere mit weiteren geopolitischen Spannungen, erneuten Inflationsrisiken in Europa, sich wandelnden Anlegerpräferenzen und häufigeren Klimaereignissen".

Der Konzern reagiert auf die veränderten Rahmenbedingungen mit Kostendisziplin und einer Anpassung des Portfolios. Investitionen werden nach Angaben von Visciu selektiver getätigt, gleichzeitig laufen Programme zur Effizienzsteigerung in der Verwaltung.