Der österreichische Baustoffkonzern Wienerberger hat im laufenden Geschäftsjahr zwar mehr Umsatz erzielt, der operative Gewinn ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Das Unternehmen begründete den Rückgang des operativen Gewinns mit einer schwächer als erwartet ausgefallenen Wohnungsneubautätigkeit, insbesondere in den USA, in Kanada sowie in Großbritannien. Diese drei Märkte, die für die Nachfrage nach Baumaterialien eine zentrale Rolle spielen, entwickelten sich demnach deutlich verhaltener als von der Konzernführung angenommen.
Schwacher Wohnungsneubau in drei Schlüsselmärkten
Ein weiterer belastender Faktor seien erhöhte Kosteninflationen, die aus den geopolitischen Konflikten resultierten. Steigende Energie- und Rohstoffpreise hätten die Margen zusätzlich unter Druck gesetzt, hieß es aus dem Unternehmen. Die genannten Gründe seien die wesentlichen Treiber des Ergebnisrückgangs im Berichtszeitraum.
