Der österreichische Baustoffkonzern Wienerberger hat am Dienstag seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 gesenkt und rechnet nun mit einer Belastung des operativen Ergebnisses (EBITDA) von rund 100 Millionen Euro gegenüber den ursprünglichen Annahmen.
Quartal mit Gegenwind bei Umsatz und Gewinn
Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Umsätze des Unternehmens zwar um 13 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro, gleichzeitig sank das operative EBITDA jedoch von 253 Millionen Euro im Vorjahr auf 230 Millionen Euro. Konzernchef Heimo Scheuch sprach von einem schwierigen Halbjahr: „Das erste Halbjahr 2026 war herausfordernder, als wir zu Beginn des Jahres erwartet hatten“. Maßgeblich für den Rückgang sei eine unerwartet schwache Entwicklung im Wohnungsneubau, insbesondere in den USA, Kanada und Großbritannien. Hohe Finanzierungskosten und fehlende Erschwinglichkeit hätten die Nachfrage in diesen angelsächsischen Märkten deutlich unter den Erwartungen gehalten.
