Der Bundesrat hat am 20. Mai 2026 in Bern seine Pläne zur Finanzierung der AHV präsentiert, die höhere Steuern und mögliche Lohnbeitragserhöhungen vorsehen, aber keine Anhebung des Rentenalters.

Die AHV wird im Dezember eine 13. Rente auszahlen, was das Sozialsystem jährlich 4 bis 5 Milliarden Franken kosten wird. Diese zusätzliche Rente wurde 2024 von den Stimmberechtigten genehmigt.

Der Bundesrat schlägt drei Varianten zur Finanzierung der AHV vor. Dazu gehört eine temporäre Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,7 bis 0,9 Prozentpunkte, was die Konsumenten jährlich 2,6 bis 3,4 Milliarden Franken kosten würde.

Alternativ könnte der Lohnbeitrag um 0,2 Prozentpunkte erhöht werden. Eine generelle Anhebung des Rentenalters über 65 Jahre lehnt der Bundesrat jedoch ab.

Sollte das Parlament eine dauerhafte Finanzierung für die 13. AHV-Rente beschließen, wären bis 2040 keine weiteren Maßnahmen zur Stabilisierung der AHV nötig.