Bern, 10 Juni 2026

Die Einigungskonferenz zur 13. AHV-Rente hat sich am Mittwochmorgen auf einen Kompromiss verständigt, über den der Ständerat bereits am Donnerstagmorgen und der Nationalrat in der Folgewoche abstimmen wird.

Kompromiss nach drei Beratungsrunden

Nachdem beide Räte nun dreimal über die Finanzierung der 13. AHV-Rente beraten hatten, musste am Mittwochmorgen die Einigungskonferenz zusammentreten. In einer Einigungskonferenz kommen je 13 Mitglieder von National- und Ständerat zusammen, um einen Kompromiss zwischen den beiden Kammern auszuhandeln. In der Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Ständerats, die insgesamt 13 Mitglieder zählt, werden damit alle Mitglieder an der Konferenz teilnehmen.

Das Ergebnis folgt dem Konzept der Mitte-links-Mehrheit des Ständerats: Die Mehreinnahmen für die AHV sollen nicht nur befristet fliessen, sondern dauerhaft. Bei der Mehrwertsteuer hält die Einigungskonferenz am bisherigen Plan des Ständerats fest: Der Normalsatz soll um 0,4 Prozentpunkte steigen. Der Nationalrat hatte zuvor einzig und allein die Mehrwertsteuer erhöhen wollen, um die Belastung möglichst gleichmässig auf Erwerbstätige und Pensionierte zu verteilen.