Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat Berichte dementiert, wonach sie eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre für die ab 1990 Geborenen empfehlen wolle.

Laut einem Bericht der 'Bild'-Zeitung sollte das Rentenalter bis Anfang der 2060er Jahre von derzeit 67 auf dann 70 Jahre steigen. Demnach wäre Anfang der 2040er Jahre ein Eintritt mit 68 und Anfang der 2050er Jahre mit 69 Jahren denkbar.

Gleichzeitig solle das Rentenniveau von derzeit 48 Prozent auf 46 Prozent gesenkt werden. Betroffen wären alle, die nach 1990 geboren sind.

Die Kommission dementierte die Berichte jedoch umgehend. 'Die Kommission wird ihre Arbeit erst Ende Juni abschließen, sodass zurzeit noch keine Empfehlungen fertig entschieden sind', sagte Constanze Janda, Co-Vorsitzende der Kommission, dem 'Tagesspiegel'.

Auch mehrere andere Mitglieder der Kommission bestritten gegenüber dem 'Handelsblatt', dass es bereits eine Einigung über eine Anhebung des Rentenalters auf 70 Jahre gebe.