Berlin, 03 Juni 2026

Die Bertelsmann-Stiftung hat gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Studie vorgelegt, die eine Abschaffung der abschlagfreien Rente für besonders langjährig Versicherte („Rente mit 63") vorschlägt.

Ausgangslage: Wer die Rente mit 63 heute nutzt

Die Bertelsmann-Stiftung hat gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Studie vorgelegt, die eine Abschaffung der abschlagfreien Rente für besonders langjährig Versicherte („Rente mit 63") vorschlägt. Der WDR berichtete am 3. Juni 2026 über die Berechnungen, denen zufolge der deutsche Arbeitsmarkt bei einer Streichung der Regelung rund 125.000 zusätzliche Vollzeitkräfte gewinnen könnte.

Die „Rente mit 63" wurde 2014 von der damaligen CDU/CSU-SPD-Bundesregierung eingeführt. Sie ermöglicht es Beschäftigten mit mindestens 45 Beitragsjahren, 24 Monate vor der gesetzlichen Regelaltersgrenze ohne Abschläge in den Ruhestand zu gehen. Für Versicherte des Jahrgangs 1964 und jünger liegt das frühestmögliche Eintrittsalter derzeit bei 65 Jahren.