Potsdam, 06 Juli 2026

Das Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann wird wegen der bundesweiten Krankenhausreform seine gefäßchirurgische und orthopädische Abteilung abwickeln, wie der kommunale Gesundheitsversorger am Montag mitteilte.

Hintergrund der Maßnahme seien neue bundesweite Vorgaben zur Einführung von sogenannten Leistungsgruppen, die unter anderem "personelle Qualifikationen und Mindestmengen stärker in den Fokus rücken". Die Reform sehe vor, bestimmte Leistungen an einzelnen Standorten zu konzentrieren. Leistungen, die "an anderen Standorten bereits auf hohem Niveau angeboten werden", sollen demnach künftig nicht mehr parallel vorgehalten werden.

Das Klinikum reagiert damit gemeinsam mit dem St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam auf die Krankenhausreform. Manche Leistungen sollen nicht mehr parallel angeboten werden. Damit bündelt die Region künftig bestimmte operative Eingriffe an jeweils einem Standort, um die fachlichen und personellen Anforderungen der neuen Vorgaben zu erfüllen.