Eine Studie der Boston Consulting Group warnt davor, dass der unreflektierte Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz in Unternehmen zu einem schleichenden Verlust menschlicher Kompetenzen führen kann.
Wien — Eine Studie der Boston Consulting Group (BCG) warnt vor Verkümmerung wesentlicher kognitiven Fähigkeiten, wenn Mitarbeiter generative Künstliche Intelligenz unreflektiert im Arbeitsalltag einsetzen. Der unreflektierte Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen kann zu einem schleichenden Verlust menschlicher Kompetenzen führen - vor dieser Entwicklung warnt eine Studie der Boston Consulting Group (BCG). Die Untersuchung konzentriert sich dabei auf jene Fähigkeiten, die in Strategie, Innovation und Entscheidungsfindung als zentral gelten.
Warnung vor kollektivem Kompetenzverlust
Im Rahmen der Erhebung wurden rund 70 Führungskräfte befragt. Mehr als 60 Prozent der rund 70 befragten Führungskräfte sehen in diesem kollektiven Kompetenzabbau eine materielle Bedrohung für ihre Unternehmen. Die Ergebnisse verweisen darauf, dass der Verlust nicht einzelne Mitarbeiter betrifft, sondern die gesamte Organisation erfassen kann, wenn Kernfähigkeiten nicht mehr aktiv genutzt und weiterentwickelt werden.
