Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts zufolge hält knapp ein Drittel der Handelsunternehmen in Deutschland Hochschulabsolventen für leicht ersetzbar durch KI-gestützte Arbeitskräfte, während gleichzeitig mehr als 70 Prozent der Generation Z Sorgen wegen der Technologie äußern.

Künstliche Intelligenz ist für eine wachsende Zahl von Unternehmen eine Alternative zu formaler Qualifikation und Berufserfahrung. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervor. Demnach setzen bisher 54,5 Prozent der Unternehmen in Deutschland KI in ihren Geschäftsprozessen ein, wie die Ifo-Forscherin Anna Ruffert erläuterte.

Am stärksten ausgeprägt ist dieser Trend im Handel. Dort gaben 28,6 Prozent der Unternehmen an, (Fach-)Hochschulabschlüsse leicht durch KI-gestützte Arbeitskräfte ersetzen zu können. Bei den Dienstleistern lag der Wert bei 19,7 Prozent, im Verarbeitenden Gewerbe bei 14,6 Prozent. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Ersatz formaler Qualifikationen durch KI je nach Branche sehr unterschiedlich ausfällt.