Genf, 06 Juli 2026

UNO-Generalsekretär António Guterres hat am 06 Juli 2026 in Genf internationale Regeln und gemeinsame Standards für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) gefordert und vor einer Entwicklung gewarnt, die er als Vibe-Coding bezeichnete.

Auftritt in Genf

Bei einer Veranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz in Genf wandte sich der UNO-Generalsekretär mit deutlichen Worten an die internationale Gemeinschaft. Künstliche Intelligenz verändere bereits grundlegend die Welt, sagte Guterres laut den vorliegenden O-Tönen. Die zentrale Frage sei, ob diese Veränderung gemeinsam gestaltet werde oder ob man zulasse, dass sie die Menschheit forme.

Der UNO-Generalsekretär warnte ausdrücklich davor, die Zukunft dem sogenannten Vibe-Coding zu überlassen. Dahinter steht seine Sorge, dass KI-Systeme zunehmend eigenständig programmieren, Maschinen steuern und damit Entscheidungen treffen könnten, die tief in gesellschaftliche Abläufe eingreifen. Gleichzeitig räumte Guterres ein, dass KI "Wunder vollbringen" könne, wenn sie richtig eingesetzt werde.