Der Landesbauernverband Sachsen-Anhalt warnt vor einer zunehmend kritischen Lage der Landwirtschaft: Hitze, Trockenheit und anhaltend hohe Produktionskosten belasten die Betriebe, während die Ernteprognosen sehr durchwachsen ausfallen.
Die Lage auf den Äckern in Sachsen-Anhalt bleibt angespannt. Wie der Landesbauernverband mitteilt, prägen große Unterschiede bei Erträgen und Qualitäten, unsichere Marktentwicklungen und weiterhin sehr hohe Produktionskosten die Ausgangslage. „Große Unterschiede bei Erträgen und Qualitäten, unsichere Marktentwicklungen und weiterhin sehr hohe Produktionskosten prägen die Ausgangslage“, heißt es aus dem Verband. Die Ernte sei insgesamt als „besorgniserregende“ Ausgangslage zu bewerten.
Besonders betroffen sind laut Bauernverband die südlichen und östlichen Landesteile. „Während in den nördlichen Landesteilen teilweise stabilere Erträge erwartet werden, haben insbesondere südliche und östliche Regionen unter Trockenheit und Hitze gelitten“, erklärte der Verband. Die Folge seien „teils deutliche Ertragseinbußen und Qualitätsrisiken, vor allem beim Weizen“. Auch weitere Kulturen wie Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Sonnenblumen seien dringend auf weitere Niederschläge angewiesen.
