Angesichts von Frühjahrstrockenheit und Hitze sorgen sich Landwirte in Deutschland und Österreich um Menge und Qualität der diesjährigen Ernte, während gleichzeitig die Erzeugerpreise unter Druck stehen und die Produktionskosten hoch bleiben.

Die ersten Mähdrescher rollen aufs Getreidefeld – doch die Stimmung auf den Äckern ist gedämpft. Wegen Trockenheit und Hitze sorgen sich Landwirte um eine gute Ernte, wie der Deutsche Bauernverband mitteilte. Präsident Joachim Rukwied wollte sich am Vormittag um 10.30 Uhr auf einem Feld im brandenburgischen Rangsdorf-Groß Machnow südlich von Berlin zu den Erwartungen äußern.

Lage in Deutschland: Durchschnittliche Ernte mit großen regionalen Unterschieden

Der Deutsche Bauernverband geht insgesamt von einer durchschnittlichen Getreideernte aus, mit sehr großen regionalen Unterschieden. „Frühjahrstrockenheit und Hitzestress geben Anlass zur Sorge was Menge und Qualität der diesjährigen Ernte angeht“, erklärte der Verband. Zwar habe es nach kurzer Erholung im Mai durch Regen im Juni erneut extreme Hitze gegeben, dennoch werden in vielen Regionen Einbußen erwartet.