Der Autobauer Audi hat am Montag seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 deutlich gekappt und nennt dafür vor allem die schwache Nachfrage in China, die US-Zölle unter Präsident Donald Trump und die Eskalation im Nahen Osten.

Hintergrund: Audi in der Krise

Audi rechnet 2026 nun nur noch mit einem Konzernumsatz von 58 bis 63 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zuvor hatte der Hersteller nach dem ersten Quartal 63 bis 68 Milliarden Euro in Aussicht gestellt – die neue Spanne liegt damit rund fünf Milliarden Euro unter dem bisherigen Ziel.

Als weitere Kennzahl wurde die operative Umsatzrendite auf 5 bis 7 Prozent gesenkt; zuvor waren 6 bis 8 Prozent erwartet worden. Das Netto-Cashflow-Ziel von 3 bis 4 Milliarden Euro für 2026 behält Audi dagegen bei.

Der Gewinn im zweiten Quartal fiel nach Steuern mit rund 563 Millionen Euro um etwa 21 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor. Der Konzernumsatz sank in der ersten Jahreshälfte von 32,573 Milliarden Euro auf 29,177 Milliarden Euro.