Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S hat am Freitag in Fehring den Ausbau seines Standorts eingeläutet und zugleich das 50-jährige Jubiläum der Fabrik gefeiert.

Rund 30 Millionen Euro sollen bis März 2027 in den Standort fließen, unter anderem für bessere und mehr Reinräume, neue Maschinen, eine eigene Forschungsabteilung, eine neue Lehrlingswerkstätte sowie eine „Erlebniswelt“, die das Werk für die Bevölkerung öffnen soll. Das Investitionsprogramm war bereits im Februar angekündigt worden. AT&S-Vorstandschef Michael Mertin bezeichnete den Ausbau beim Festakt als „mehr als nur Serienfertigung“ und sagte: „Gemeinsam entwickeln, gemeinsam investieren, anders geht es in der Branche auch nicht mehr.“

Mertin sieht Werk als „notwendigen Standort“

Mertin, der erst im Mai 2025 das Ruder beim damals etwas strauchelnden Leiterplattenhersteller übernommen hatte, hob hervor, dass jeder im Team gewusst habe, welche Kunden bedient und welche Prozesse notwendig seien: „Das ist leider nicht mehr selbstverständlich.“ Das regionale Werk sei nun „kein Anhängsel, sondern ein notwendiger Standort“ innerhalb des Konzerns. Die Nachfrage nach Produkten von AT&S sei laut dem CEO momentan höher, „als wir bedienen können“.