Der niederländische Chipausrüster ASML hat am Mittwoch in Veldhoven seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 erneut angehoben und rechnet nun mit Erlösen von 43 bis 45 Milliarden Euro, angetrieben vom Boom Künstlicher Intelligenz.

Der Chipausrüster ASML rechnet dank des Booms Künstlicher Intelligenz mit noch besseren Geschäften im laufenden Jahr. Nach einem überraschend guten Quartal hob Konzernchef Christophe Fouquet sein Umsatzziel für 2026 am Mittwoch zum zweiten Mal in diesem Jahr an. Für 2026 rechnet die ASML-Spitze jetzt mit einem Umsatz von 43 bis 45 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch im niederländischen Veldhoven mitteilte. Erst im April hatte Fouquet seine Prognose auf 36 bis 40 Milliarden Euro angehoben.

In den drei Monaten bis Ende Juni steigerte ASML seinen Umsatz überraschend stark auf gut 9,3 Milliarden Euro nach knapp 8,8 Milliarden im ersten Quartal. Analysten hatten nur eine geringe Steigerung erwartet. Die Bruttomarge stieg von 53 auf 54 Prozent und übertraf ebenfalls die Erwartungen von Experten.