Bei einem mehr als sechs Stunden dauernden Außeneinsatz im Weltraum haben zwei Astronauten eine neue Antenne an der Internationalen Raumstation ISS angebracht.
Der Einsatz erfolgte außerhalb der ISS und dauerte mehr als sechs Stunden. Zwei Astronauten arbeiteten dazu im freien Weltraum und installierten die neue Antenne an der Außenhülle der Station. Solche Außenbordeinsätze sind technisch anspruchsvoll und erfordern eine präzise Vorbereitung am Boden sowie eine lückenlose Kommunikation mit der Bodenkontrolle.
Hintergrund: Sechs Stunden im freien Weltraum
Geleitet wurde der Einsatz vom NASA-Kontrollzentrum in Houston. Von dort aus werden sämtliche Außenaktivitäten an der ISS koordiniert, überwacht und bei Bedarf angepasst. Auch die US-Raumfahrtbehörde NASA ist in die Abläufe eingebunden. Die Antenne soll die Kommunikationsverbindungen der Raumstation verbessern, etwa für Datenübertragung und Navigation.
An Bord der ISS befand sich unter anderem Sophie Adenot, eine Französin. Die Astronautin ist Teil der aktuellen Besatzung und an verschiedenen Experimenten und Wartungsarbeiten beteiligt. Ihre genaue Rolle beim Außeneinsatz wurde in den vorliegenden Meldungen nicht im Detail beschrieben.
