Eine Sojus-Rakete mit zwei russischen Kosmonauten und einem US-Astronauten ist am Nachmittag des 14. Juli 2026 vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur Internationalen Raumstation ISS gestartet und wenige Stunden später angedockt.

Start und Andocken

Wie die staatliche russische Raumfahrtbehörde Roskosmos über den Messenger-Dienst Telegram mitteilte, dockte das Raumschiff Sojus MS-29 um 20.52 Uhr Moskauer Zeit (19.52 Uhr MESZ) am ISS-Modul „Pritschal" an. „Heute um 20.52 Uhr Moskauer Zeit (19.52 Uhr MESZ) hat die Sojus MS-29 an dem Modul 'Pritschal' der ISS angedockt", hieß es in der Mitteilung. Vom Start in der zentralasiatischen Steppe Kasachstans bis zum Andocken vergingen demnach etwa drei Stunden.

An Bord der Sojus befinden sich die Russen Pjotr Dubrow und Anna Kikina sowie der US-Amerikaner Anil Menon. Sie bilden die 75. Langzeitmission zur ISS. Die drei sollen rund acht Monate auf der Raumstation leben und forschen. „An Bord sind zwei Russen und ein US-Amerikaner", berichtete der Deutschlandfunk. „Das Team soll rund acht Monate auf der Raumstation leben und forschen."