Microsofts Spielesparte Xbox hat den Abbau von rund 3.200 Arbeitsplätzen angekündigt, von denen 1.600 Beschäftigte bereits am Montag ihre Stelle verloren haben; gleichzeitig sollen mehrere Studios verkauft oder wieder unabhängig werden.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sind von den Entlassungen bei Xbox insgesamt etwa 20 Prozent der Belegschaft betroffen. Die Maßnahme verteilt sich auf zahlreiche Studios, wobei nach Angaben des Berichts die meisten Programmierer-Stellen bei id Software gestrichen werden sollen. id Software gehört seit der Übernahme von ZeniMax Media zu Microsoft und ist unter anderem für die Doom- und Quake-Reihen verantwortlich.
Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma wandte sich in einer internen Mitteilung an die Mitarbeitenden und sprach offen über die Lage des Geschäfts. "Unserem Geschäft geht es nicht gut", schrieb sie laut dem Bericht. Zudem erklärte sie, dass Xbox jährlich 64 Prozent jedes investierten Dollars verliere. Ein symbolischer "Reset" sei notwendig, um das Unternehmen neu auszurichten.
