Microsofts Xbox-Sparte bereitet nach Informationen von Bloomberg für Juli 2026 eine neue Entlassungswelle vor, die ersten großen Umbau unter der im Februar angetretenen Xbox-Chefin Asha Sharma.

Interne Diagnose: Ein Memo, fünf Realitäten

Microsofts Spielesparte Xbox steht einem Bericht von Bloomberg zufolge vor einer neuen Entlassungswelle. Demnach sollen kurz nach dem Ende des Microsoft-Geschäftsjahres am 30. Juni rund 1.000 Stellen wegfallen. Es wäre der erste große Umbau unter Asha Sharma, die im Februar die Leitung der Xbox-Sparte übernommen hat. Den Umfang der geplanten Stellenstreichungen wollte Microsoft nicht kommentieren.

Das geht aus einem internen Memo mit dem Titel "Next 100 Days: Xbox Reset" hervor, das Bloomberg unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen einsehen konnte. Verfasst wurde es von Asha Sharma und Chief Content Officer Matt Booty. In dem Schreiben heißt es, Xbox habe sich mit dem Ausbau der eigenen Studios übernommen und zugleich seine großen Marken nicht ausreichend finanziert, um konkurrenzfähig zu sein. Sharma und Booty schreiben wörtlich: "So kann es künftig nicht weitergehen".