Genf, 07 September 2026
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat anlässlich des internationalen Tags der sauberen Luft ihren jährlichen Bericht zu Klima und Luftqualität vorgelegt, der Hitzewellen und Brände als zentrale Treiber einer sich verschärfenden Luftverschmutzung identifiziert.
Der am Montag veröffentlichte Bericht zeichnet ein besorgniserregendes Bild der globalen Luftlage. Hitzewellen, die in mehreren Weltregionen gleichzeitig auftreten, verstärken demnach die Bildung von bodennahem Ozon und Feinstaub. Die WMO sieht darin eine direkte Folge des Klimawandels, die sich auf die Gesundheit von Milliarden Menschen auswirkt.
Besonders betroffen sind Regionen, in denen großflächige Brände wüten. Laut WMO-Experte Lorenzo Labrador tragen diese Feuer erheblich zur Feinstaubbelastung bei. Feinstaub, der bei der Verbrennung von Vegetation entsteht, sei zudem noch "deutlich toxischer" als Feinstaub aus anderen Quellen wie Autoabgasen, warnte Labrador.
