Potsdam, 19 August 2026
Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung warnen, dass die durch Waldbrände betroffene Fläche in Europa bei weiter steigenden Emissionen bis Ende des Jahrhunderts um ein Vielfaches zunehmen könnte.
Wissenschaftlicher Ansatz
Die Studie wurde gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) erstellt und kombiniert Klima- und Vegetationsmodelle mit Brandmodellen. Die Autorinnen und Autoren vergingen Szenarien mit niedrigen und hohen Emissionen und bezogen dabei auch die künftige Entwicklung der Wälder sowie der Landwirtschaft ein.
Bei einem globalen Temperaturanstieg von etwa 3,6 Grad Celsius prognostizieren die Forscherinnen und Forscher einen massiven Anstieg der Brandfläche. "Wenn wir jedoch mehr Emissionen verursachen und die globalen Temperaturen um etwa 3,6 Grad Celsius steigen, werden Brände wesentlich häufiger auftreten, insbesondere im Mittelmeerraum sowie in weiten Teilen West- und Mitteleuropas, einschließlich Gebieten, in denen es bisher kaum Brände gab", so PIK-Forscher Maik Billing.
