Madrid, 30 Juli 2026
Waldbrände haben in Spanien, Frankreich, Griechenland und der Türkei mehrere Einsatzkräfte das Leben gekostet und Zehntausende Menschen in die Flucht getrieben, während die Behörden vor einer extremen und anhaltenden Brandlage in der Region warnen.
Die Waldbrandsaison in Südeuropa hat sich in diesem Sommer deutlich verschärft. In Spanien, der am stärksten betroffenen Region, kämpfen Feuerwehren nach Angaben nationaler Stellen gegen eine Vielzahl gleichzeitig aktiver Brandherde. Auch in Frankreich, Griechenland und der Türkei sind große Feuer außer Kontrolle, ganze Dörfer wurden evakuiert und Urlaubsgebiete an der Mittelmeerküste verzeichneten einen Ansturm von Schutzsuchenden.
Schwerpunkt Ávila: Einsatzkräfte sterben beim Löscheinsatz
Besonders betroffen ist die Provinz Ávila im Westen Spaniens, wo die Einsatzkräfte laut lokalen Medien unter "albtraumhaften Bedingungen" arbeiten. Mehrere Feuerwehrleute verloren dort während der Löscharbeiten ihr Leben, als sich die Flammenfronten unvorhergesehen ausbreiteten. Die genauen Umstände der Todesfälle werden derzeit von den Behörden untersucht. Die Hitze, die Trockenheit und der starke Wind erschweren die Bekämpfung erheblich.
