Ein Waldbrand in den Ausläufern der französischen Pyrenäen westlich von Perpignan hat bislang etwa 4.600 Hektar Fläche vernichtet und rund 10.000 Menschen aus 26 Ortschaften zur Evakuierung gezwungen.

Ausmaß des Brandes

Wie die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales am Montag mitteilte, fraßen sich die Flammen in einem Gebirgsmassiv westlich von Perpignan durch eine Fläche von 4.600 Hektar. Der örtliche Präfekt Pierre Regnault de la Mothe erklärte auf der Plattform X, der Brand zerstöre weiter Land. Am Montagmorgen verschlechterten sich die Bedingungen nach Angaben des französischen Innenministers Laurent Nunez erneut. Auf einer Satellitenaufnahme vom 5. Juli 2026 waren Rauchschwaden über einem acht Kilometer großen Brandgebiet zwischen Rodes und Ille-sur-Tet zu sehen.

Der Großbrand zwingt die Anwohnerinnen und Anwohner in zwei Dutzend kleinen Städten und Dörfern, ihre Häuser zu verlassen. Die Behörden teilten mit, dass inzwischen etwa 10.000 Menschen evakuiert worden seien. Zuvor war am Wochenende bereits für rund 5.000 Menschen aus Ortschaften in dem Gebirgsmassiv westlich von Perpignan die Evakuierung angeordnet worden. Die Zahl stieg im Laufe des Montags deutlich an, da sich die Lage laut Präfektur weiter zuspitzte.