Eine Hitzewelle hat am Wochenende in mehreren Ländern Südeuropas schwere Waldbrände ausgelöst; in Südfrankreich, Nordportugal, Griechenland und an der spanischen Costa Brava waren tausende Einsatzkräfte im Dauereinsatz, mehrere Tausend Menschen mussten evakuiert werden.

Südfrankreich: Großbrand in den Pyrenäen

In Südfrankreich wütete am Sonntag ein Großbrand in den Pyrenäen, der am Samstagabend in einem schwer zugänglichen Gebirgsgebiet in Trévillach nahe der spanischen Grenze ausgebrochen war. Wie die Präfektur mitteilte, brach das Feuer in den französischen Pyrenäen am Samstagabend in einem schwer zugänglichen Gebirgsgebiet in Trévillach nahe der Grenze zu Spanien aus. Am Sonntag kämpften die Einsatzkräfte nach Behördenangaben gegen Flammen auf einer Fläche von nahezu 1.000 Hektar.

Unterstützt von Löschflugzeugen waren mehr als 580 Feuerwehrleute im Einsatz, um den Brand etwa 35 Kilometer westlich der Stadt Perpignan zu bekämpfen. Die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales ordnete die Evakuierung von gefährdeten Ortschaften an, mehrere tausend Menschen sind betroffen. Am Sonntagabend erklärte die Präfektur, rund 5.000 Menschen sollten aus Ortschaften in einer Bergkette westlich von Perpignan in Sicherheit gebracht werden.