Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat ein Verfahren gegen den Kronzeugen Thomas Schmid eingestellt, das auf einer anonymen Anzeige aus dem Vorjahr basierte.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat ein Verfahren gegen den Kronzeugen Thomas Schmid eingestellt. Wie die WKStA am Dienstag mitteilte, lag den Ermittlungen ausschließlich eine im vergangenen April eingegangene anonyme Anzeige zugrunde. Ein Sprecher der Behörde bestätigte die Einstellung gegenüber der APA.

Inhalt der anonymen Anzeige

Inhaltlich warf die anonyme Anzeige Schmid vor, in seiner damaligen Funktion als Generalsekretär im Finanzministerium für die ÖVP interveniert zu haben. Demnach soll Schmid in einem angeblichen Telefonat mit einem Sektionschef verlangt haben, einen siegreichen Postenwerber zur Zurückziehung seiner Bewerbung aufzufordern. Die Anzeige stand im Zusammenhang mit dem Finanzamt Freistadt.

Die WKStA kam nach Prüfung zum Ergebnis, dass der anonyme Vorwurf keine ausreichende Grundlage für die Fortführung der Ermittlungen bot. Da die Anzeige ausschließlich anonym erfolgte und keine darüber hinausgehenden belastbaren Hinweise vorlagen, sah die Staatsanwaltschaft keine Grundlage, das Verfahren weiterzuführen.